Gastbeitrag von Britta Heitmann

 

Was ist eigentlich eine Emotion? Und wie unterscheiden sich Emotionen von Gefühlen?

 

und wofür ist das eigentlich wichtig?

 

Nach dem amerikanischen Psychologen David Matsumoto sind Emotionen kurze, bio-psycho-soziale Reaktionen auf spezifische Ereignisse, die Konsequenzen für unser Wohlbefinden haben und meist eine sofortige Handlung erfordern. Emotionen sind biologisch, weil sie zu spezifischen Veränderungen im Gehirn, zum Beispiel im limbischen System, und im vegetativen Nervensystem führen. Emotionen sind psychologisch, weil sie kognitive Prozesse wie eine aktivierte Annäherungs- bzw. Vermeidungsmotivation oder eine Öffnung bzw. Verengung der Wahrnehmung beinhalten. Die soziale Komponente von Emotionen beinhaltet zwei Aspekte: Zum einen spielen sie eine zentrale Rolle im sozialen Miteinander, zum anderen drücken wir sie über Mimik und Körpersprache nach außen aus, um sie so unserem sozialen Umfeld (unbewusst) mitzuteilen.

Letzteres ist der wesentliche Grund dafür, dass wir überhaupt mimische Muskeln haben. In der Evolution hat es sich als Vorteil herausgestellt, dass unsere Artgenossen erkennen, wie es uns geht: Sind wir durch Angst oder Ärger motiviert? Spüren wir Zuneigung oder Aggression? Die Emotionen anderer am Mienenspiel zu erkennen hilft uns, besser zu kooperieren und unser Verhalten leichter aufeinander abzustimmen. Ist beispielsweise einer in der Gruppe traurig, so können die anderen ihm mitfühlend zur Seite stehen und ihn wiederaufbauen.

Obwohl Emotionen nur kurz andauern (typischerweise Sekunden bis Minuten), be- einflussen sie unsere alltäglichen Entscheidungen und Handlungen  sehr stark.

Studien konnten sogar zeigen, dass selbst zufällige Emotionen, die mit der eigentlichen Situation nicht zusammenhängen, unser Verhalten dramatisch steuern: Riecht es zum Beispiel gerade unangenehm und wir ekeln uns deshalb, setzen wir den Verkaufspreis für etwas, das wir in diesem Moment veräußern wollen, unbewusst signifikant niedriger an.

Jede Emotion ist durch einen einzigartigen Emotionsdreiklang charakterisiert, der diese schnelle Reaktion möglich macht. Unter diesem Dreiklang verstehe ich das Zusammenspiel von Trigger, Funktion und Bedürfnis. Das heißt, jede Emotion wird durch ein psychologisches Thema (Trigger) aktiviert, besitzt eine spezifische Funktion und dient der Erfüllung eines bestimmten Bedürfnisses.

An dieser Stelle komme ich noch einmal auf den Unterschied von Emotionen und Gefühlen zurück.

In der Alltagssprache werden beide Begriffe häufig synonym verwendet, sie sind aber nicht das Gleiche.

EINE EMOTION IST EIN UNBEWUSSTES HANDLUNGSPROGRAMM AUF DER MITTLEREN UND UNTEREN LIMBISCHEN EBENE,

EIN GEFÜHL HINGEGEN IST DAS BEWUSSTE ERLEBEN EINER EMOTION ALS KÖRPEREMPFINDUNG.

Ein Gefühl ist also die corticale Repräsentation einer Emotion (die bewusst erlebte Körperempfindung), die im limbischen Cortex verortet ist.

 

Und nun zurück zu der Frage:

Wofür ist das eigentlich wichtig?

Stell Dir einmal folgende Situation vor. Du sitzt in einem Restaurant. An den Nachbartischen schauen die Gäste häufiger auf ihr Smartphone, als in das Gesicht ihres Gegenübers.

Selbstverständlich profitieren wir in vielerlei Hinsicht von der voranschreitenden Digitalisierung. Allerdings hat diese Entwicklung drastische Folgen auf unsere Fähigkeit, die Emotionen anderer Menschen richtig einzuschätzen.

Die durchschnittliche Emotionserkennungsfähigkeit liegt heute bei 62,7 Prozent: Wir interpretieren fast jeden zweiten Gesichtsausdruck falsch oder übersehen ihn sogar.

Hast Du schon mal versucht den Ausgang eines Labyrinths im Dunkeln zu finden? Genauso ist es, wenn wir das Nonverbale in der Kommunikation vernachlässigen.
Speziell die kleinen und meist subtilen Signale der Mimik, aber auch die Zeichen der restlichen Körpersprache sind wie Lichtblitze, die das Labyrinth der Kommunikation immer wieder erhellen. Sie geben uns Orientierung, lösen manches Rätsel auf und helfen uns zielsicher zu navigieren, ohne das wir uns verirren.

Wahrnehmung des Nonverbalen hilft uns Menschen besser zu verstehen

Das Nonverbale zu berücksichtigen ist gleich bedeutetend mit 100 Prozent Wahrnehmung. D.h. den ganzen Menschen zu sehen, statt sich nur auf die Worte zu verlassen. Nur mit diesen 100 Prozent kannst Du wirklich verstehen, was in anderen Menschen vorgeht, was sie denken und fühlen.
Denn wir sind nonverbale Wesen: Unser Körper sendet in jedem Augenblick unzählige Signale.

Willst Du mehr wissen?

Dann schau bei Britta direkt vorbei:

happinessboost.de – Britta Heimann

 

Und das ist noch nicht alles!

Keine Emotion ist gut oder schlecht. Auch wenn es sich manchmal anders anfühlt. Jede Emotionen besitzt eine spezifische Funktion und dient der Erfüllung eines bestimmten Bedürfnisses – wie bereits weiter oben erwähnt.

Ich bin mir sicher, das jeder von uns mindestens eine der folgenden Situationen kennt:

  • Ihr Partner/ Ihre Partnerin oder ein Familienmitglied löst mit einer Handlung oder bestimmten Worten und Sätzen immer wieder die gleiche, negative Reaktion bei Ihnen aus und Sie haben das Gefühl, Ihre Reaktion nicht kontrollieren zu können?
    Immer wiederkehrende destruktive Emotionen und Verhaltensmuster (wie Wut, Eifersucht, Verlustangst usw.) können mit einem emTrace®-Emotionscoaching aufgelöst werden. Ein Coaching kann Sie dabei unterstützen wiederkehrende Negativ-Spiralen in sozialen Beziehungen, wie der Partnerschaft oder Eltern-Kind-Beziehungen, aufzulösen und zu positiven Beziehungsmustern zu verhelfen.
  • Stresserlebnisse sind negative Erlebnisse, die noch nicht verarbeitet und sozusagen im Nervensystem „stecken geblieben“ sind.Das heißt, ein Ereignis ist längst geschehen und dennoch beschäftigt es Sie emotional. Beispiele sind Unfälle, Misserfolge, Trennungen oder stressende Erfahrungen, wie ein turbulenter Flug.Daraus können sich emotionale Blockaden entwickeln, die an anderer Stelle im Leben auftauchen und Sie an der Erreichung Ihrer Ziele hindern. Das kann sich in einem bestimmten, Ihren Wünschen entgegensprechenden Verhalten zeigen, manchmal sogar mit körperlichen Symptomen.
  • emTrace® unterstützt Sie auch bei der Umsetzung einer bewussten Ernährung durch die emotionale Entzauberung von Genussverführern wie Chips, Schokolade, Pizza und Co.Neben der Auflösung von übermäßigem Genuss, wie Heißhunger, können auch andere „Genussthemen“ im Mittelpunkt des Emotionscoachings stehen, zum Beispiel Rauchen, übermäßiges Kaufen von Schuhen, Kleidung oder Büchern – oder auch eine exzessive Smartphone- oder Social Media-Nutzung.

 

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