Gesine (43) – Inhaberin eines erfolgreichen ambulanten Pflegedienstes

 

Ich erinnere mich noch an den überaus aufgeregten Anruf von Gesine. Sie schilderte, dass sie seit 5 Jahren mit ihrem Unternehmen selbständig tätig ist. Worauf sie immer stolz war: das ist ihr Team. Jeder steht füreinander ein. Es gibt einen tollen Teamspirit – dieses Gefühl und diese Energie, gemeinsam etwas zu bewegen. Und nun? Ärger, Ärger, Ärger! Es wird nur noch übereinander nicht mehr miteinander gesprochen. Täglich gibt es gegenseitige Vorwürfe und Beschwerden über Kollegen. Die Fröhlichkeit und Leichtigkeit, die sich sonst auch in gemeinsamen Unternehmungen neben dem Dienst zeigten, sind völlig verschwunden. Ein tiefer Seufzer – es ist einfach nur noch anstrengend.

 

Im ersten Termin fiel dann auch recht schnell der für mich entscheidende Satz: „Dabei haben wir doch extra neue Kollegen eingestellt, um die anderen zu entlasten.“ Viel Energie und Kraft wurde von Gesine und dem Team aufgewandt, um gute Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen, um der Nachfrage der Patienten gerecht zu werden. Und wer den Pflegebereich kennt, der weiß, das ist eine große Herausforderung. Also was war passiert. Das Unternehmen wächst! Herzlichen Glückwunsch an Gesine und ihr Team! Der Wunsch bestand, weiterhin eine qualitativ hochwertige Dienstleistung dem größeren Kundenstamm zu gewährleisten und die Mitarbeiter zu entlasten. Somit wuchs das Team von 5 auf 12 Mitarbeiter. Und die Tendenz setzt sich weiter fort.

 

Teamentwicklung – wunderbar!

 

„Liebe Gesine, dein Team befindet sich Mitten im Wandel. Lass uns mal gemeinsam anschauen, was da passiert. Nämlich Teamentwicklung!“

Teamuhr nach Tuckmann

Bei Veränderungen im Team treten grundsätzlich diese vier Phasen auf. Dabei ist jede Phase wichtig für den Gesamtprozess der Entwicklung. Die nach dem Kennenlernen zu erwartenden Turbulenzen in der Storming-Phase übernehmen eine konstruktive Funktion. Werden die Konflikte nur glattgebügelt oder ignoriert, besteht die Gefahr, über Phase 2 nicht hinauszuwachsen. Erst in der 3. Phase entscheidet sich, ob ein Team langfristig gut und erfolgreich zusammenarbeitet. Also der Fokus auf Kooperation ausgerichtet ist, um die Probleme der Kunden gemeinsam zu lösen. Das Tagesgeschäft also die Arbeit beginnt natürlich in der 1. Phase, effektiv wird sie in Phase 4, wenn die ersten drei Phasen konstruktiv gestaltet werden.

 

Gesine: „Jetzt, da wir über die Hintergründe sprechen, wird mir doch einiges klar. Wir befinden uns permanent durch die Neueinstellungen, die wichtig sind, zwischen Orientierungs- und Konfliktphase.“

 

Ich: „Was braucht dein Team von dir, um diese Phasen konstruktiv zu nutzen, um wieder effizient und mit diesem wunderbaren Teamspirit zu „performen“?“

 

Für Gesine war klar, dass sie es ist, die ihren Mitarbeitern Sicherheit und Klarheit vermitteln muss. Es geht im Prozess gerade um Ängste. Die „alten Hasen“ haben beispielsweise bedenken, um ihre Rolle im Team. Die neuen Mitarbeiter wissen noch nicht, wo sie hingehören.

 

Ziel ist es für Gesine, einen Rahmen um ihre Mitarbeiter zu formen, in dem sie sich mit Sicherheit bewegen und bewegen können und trotz Wachstum diesen Teamspirit zu erhalten. Dabei wollen wir bei Gesine und ihrer Stellvertreterin beginnen. Allerdings ist das das Thema für die nächste Coaching-Einheit ;-)!

 

Noch ein Tipp von mir für alle erfolgreichen Unternehmerinnen, deren Geschäft, Kanzlei, Praxis im Wachstum ist und die, die oben geschilderten Situationen auch kennen:

„Selbständig-weiblich-erfolgreich – von der Einzelkämpferin zur Chefin im eigenen Unternehmen“ ist ein Onlinekurs, welcher genau für diese Themen Lösungen bietet. Zeit- und ortunabhängig können Sie sich das entscheidende Wissen aneignen und im Unternehmen umsetzten. Schauen Sie doch gern mal vorbei!